Lauterbacher Wandersteig zum 4. Mal zertifiziert

Das ganze Jahr über tätig: Instandhaltung - Markierung und Planung neuer Wege

Das leisten die Wegewarte und Wegebetreuer über das ganze Jahr

Aus dem Bericht der Wegewarte für das Jahr 2025

Beim arbeitsreichen Jahr 2025, waren alle Wegbetreuer damit beschäftigt, unsere schönen Wanderwege freizuschneiden, kleine Beschädigungen zu beseitigen, Wasserabläufe freizumachen, sowie die Schilder und Wegweiser zu reinigen und zu kontrollieren. Für all diese Aufgaben benötigten sie 166,5 Stunden. Mit den Stunden für die Regional- und Fernwege, die wir auch betreuen (auf fast allen läuft auch unser Wandersteig), kommen wir auf über 205,5 Stunden. Dabei sind die Stunden die wir für die Planung des neuen Kinzigtalsteig erbracht haben, nicht dabei.

Unser Wanderdorf macht durch seine schönen, attraktiven und aussichtsreichen Wege Werbung für sich selbst. So wurden Wanderwege und Wegkreuze gepflegt, aussichtsreiche Stellen wieder freigeschnitten und vor allem, für die Wanderer sehr wichtig, werden an verschiedenen Stellen Getränke angeboten.

 

Auch dieses Jahr nahmen wir bei verschiedenen Arbeitssitzungen für den Kinzigtalsteig teil. Nach der letzten Klärung der Beschilderung am 07.10 war es dann am 22.10. endlich so weit. In Gutach wurde offiziell die Beschilderung des Kinzigtalsteig gestartet und die Schilder mit dem Symbol dieses Steigs der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Zeitungsbericht war im Schwabo, aber leider nur regional, und nicht in allen teilnehmenden Gemeinden abgedruckt, was für die Werbung für den neuen Wanderweg nicht förderlich war. Die Beschilderung sollte laut Plan im Frühjahr abgeschlossen sein, so dass der Kinzigtalsteig im Herbst offiziell eröffnet werden kann. Die Arbeiten in unserem Bereich mussten aber wegen schlechten Wetters drei Mal verschoben werden. Diese werden in Angriff genommen, wenn die Firma Tour Konzept wieder hier in der Gegend ist.

Auch der Lauterbacher Wandersteig, beschäftigte uns. Wir schauten immer, dass die Strecke in einem guten Zustand ist und die Beschilderung den Regularien einer Zertifizierung entspricht. Nachdem die Zertifizierung im Frühjahr beauftragt wurde, ging eine lange Zeit nichts. Erst im Herbst wurde der Wandersteig vom Deutschen Wanderverband geprüft. Hierbei wurden ein paar abgehende Holzabfuhrwege als eine „Gefahr des falschen Abbiegens“ erkannt und bemängelt. Da wir bedacht sind „so wenig wie möglich, aber so viel, wie nötig“ zu Beschildern, hatten wir diese Holzrückewege nicht als ein Problem gesehen. Wir denken dabei auch immer an die Waldbesitzer, dass wir nicht unnötig viele Schilder an die Bäume machen. Nichtsdestotrotz haben wir diese Reklamationen beseitigt. Am 04.12.25 kam dann die Mail mit der Bestätigung, dass alles wieder in Ordnung ist und wir bei der CMT die Urkunde abholen können.

 

Dann noch eine schöne Nachricht, für alle die es noch nicht Wissen. Voraussichtlich im März 2026 eröffnet das Gedächtnishaus wieder seine Türen. Der Hauptverein hat wieder einen Pächter gefunden. Aus diesem Anlass hatte die Hauptgeschäftsstelle alle umliegenden Ortsgruppen eingeladen, mit ihnen das Gedächtnishaus aufzufrischen und auch dessen Umgebung herzurichten. Diesem Aufruf sind Mitglieder von Schramberg, Tennenbronn, Aichhalden Hardt, Gutach und natürlich von Lauterbach mit 11 Personen gefolgt. Mit den Mitarbeitern aus der Hauptgeschäftsstelle, einschließlich der neuen Hauptgeschäftsführerin, Frau Kabis und Hr. Joos, Präsident des Schwarzwaldvereins waren über 30 Personen beteiligt.

Es wurde der Turm, sowie der Innenbereich gereinigt. Im Außenbereich wurde der Schopf ausgeräumt, Hecken, Brombeergewächse, Kleinwuchs und Bäume entfernt, Müll entsorgt und alles, was an Holzschnitt anfiel, wurde dann mit drei, bei der Feuerwehr und Polizei angemeldeten Feuern gleich verbrannt.

Auch dieses arbeitsreiche Jahr haben die Wegebetreuer gemeinsam erfolgreich gemeistert.

 

Zum Schluss geht unser Dank an die Gemeindeverwaltung, für die finanzielle Unterstützung, so wie an die Mitarbeiter vom Bauhof, für die tatkräftige Hilfe bei allen durchzuführenden Arbeiten, die wir selbst nicht erledigen können.

Die Wegewarte sind Josef Müller und Ulli Reith zusammen mit den Wegebetreuern Agnes Becker, Siegfried Zey, Josef Moosmann, Kurt Gießer, Stefan Michler, Willi Müller, Oli Binder, Roland Graf, Werner Blessing.

 

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