Zur Linachtalsperre

Ingenieurskunst aus dem letzten Jahrhundert

Die Mitglieder des Schwarzwaldvereins trafen sich am Sonntag, den 28.September zur Wanderung über Hammereisenbach zur Linachtalsperre. Ausgangspunkt der Wanderung war an der Kohlbrücke an der Auffahrt nach Linach. Entlang des Bregbaches ging es zunächst zur Ruine Neufürstenberg, errichtet im 13. Jahrhundert zur Sicherung des Transportes und der Verarbeitung der Erzvorkommen im Eisenbachtal. Vorbei am Dobelhof ging es dann hinauf zum höchsten Punkt der Tour „auf der Streiche“ mit 1006m Höhe.

Über den Prinz-Eugen-Joachim-Weg wanderte man dann hinab zum Fuß der Staumauer der Linachtalsperre. Diese ist die einzige Staumauer in Deutschland mit Gewölbereihen schräg liegend zur Wasserseite. Mit 143m Länge und 25m Höhe zeugt diese von früherer Ingenieurskunst. Nach Stilllegung 1969 wurde sie Ende der 90er Jahre wieder in Betrieb genommen. Ein kurzer Abschnitt war noch zu bewältigen, bevor man nach 11,3 Kilometern wieder den Ausgangspunkt erreichte.

Die Abschlusseinkehr war dann im Sportheim in Lauterbach.

 

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